Mittwoch, 16.03.2016

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg

KALBENSTEINBERG - Am Freitag, den 18. März 2016 um 20.00 Uhr findet im Kalbensteinberger Gasthof "zur Post" die jährliche Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereinens Kalbensteinberg statt. Die Tagesordnung beinhaltet neben den Geschäfts- und Kassenberichten auch eine Vorausschau auf die Veranstaltungen des laufenden Jahres und der geplanten Flurwanderung.

Die Veranstaltung wird durch einen Vortrag der Referenten Günter L. Niekel und Dr. Daniel Schönwald abgerundet. Die beiden Ortsgeschichtler werden über Glaubensflüchtlinge aus Österreich referieren, sogenannte "Exulanten", die nach dem 30jährigen Krieg in Kalbensteinberg sowie der gesamten Region angesiedelt wurden. Die Vorstandschaft des OGV lädt nicht nur Mitglieder, sondern alle Interessierten dazu ein. Jeder Gast wird ein kleines Geschenk erhalten.


Sonntag, 20.09.2015

In Kalbensteinberg hat die Mostsaison wieder begonnen

Anders als die überreiche Ernte im letzten Jahr, fällt der diesjährige Ertrag an Obst allerdings etwas moderater aus. Die Früchte sind allgemein etwas kleiner geraten, was vor allem durch die extreme Trockenheit im August bedingt ist. Als Essäpfel mögen sie dadurch vielleicht weniger ansprechend sein, dem Saft schmeckt man dies aber nicht an.

Wie immer gilt natürlich: Das Obst sollte reif, gesund und sauber sein, um einen hochwertigen und schmackhaften Saft zu erzeugen. Schon eine handvoll fauler Äpfel kann den Saft von mehreren Zentnern verderben, gibt Michael Barthel zu bedenken, der auch für die Termineinteilung der Arbeitsabläufe zuständig ist: Ohne einen Termin geht leider nichts, sonst entsteht Chaos. Deshalb ist es ratsam, sich schon frühzeitig und auch die ungefähre Menge zu nennen.

Die Obstpresse läuft im Kalber Mosthaus von Mitte September bis Ende Oktober auf vollen Touren.

Die Mitglieder können hier ihr eigenes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) pressen und abfüllen lassen und erhalten damit - anders als im sogenannten Lohntauschverfahren - zu 100 Prozent den Saft aus den eigenen Früchten.

Dabei dürfen sie natürlich auch gerne selbst mit anpacken. Das Obst zuerst wird gewaschen und gemahlen. Nachdem das Mus in Filtertücher geschlagen und kalt abgepresst wurde, wird der Saft auf ca. 80 Grad erhitzt (außer für Gärmost) und schließlich in sogenannte Bag-in-Box-Gebinde zu 5 und 10 Liter abgefüllt. Erfahrungsgemäß ergeben 100 kg Äpfel zwischen 60 und 75 Liter Saft. Die Ausbeute ist natürlich abhängig von der Sorte und dem Reifegrad. Die Kalber bieten aber auch noch die Abfüllung in mitgebrachte Flaschen an, was zwar im Ablauf etwas aufwändiger ist, aber von einigen Kunden durchaus gewünscht wird.

Mischsäfte und Saftverkauf

Um Mischsäfte zu erzeugen, können auch kleinere Mengen von Kirsch- oder Holundersaft der Pressung vor dem Erhitzen beigegeben werden. Besonders schmackhaft ist übrigens das Zugeben von ca. 10 Prozent reinem Kalber Kirschsaft. Für diejenigen, die kein oder nicht genügend eigenes Obst haben, bietet das Kalbensteinberger Mosthaus aber auch fertige Säfte aus Obst von Kalber Streuobstwiesen zum Verkauf an.


Mosterei-Team: Michael und Silke Barthel, Stefan Müller und „Johnny“ Wiesinger (Foto: Müller)



Freitag, 19.06.2015

Am 5. Juli feiert Kalbensteinberg seine Kirschenernte wieder mit einem Dorffest.

Am 5. Juli 2015 ist es wieder so weit. Von 10 bis 18 Uhr dreht sich in Kalbensteinberg und natürlich auch wieder in Großweingarten alles um die Kirschen und zwischen beiden Kirschdörfern verbindet wieder ein Shuttle-Bus die einzigartigen und nur an diesem Sonntag exklusiv geöffneten Kirschhöfe. Erneut laden die Kirschbauern zum Verkosten und zum Einkauf ihrer frischen Früchtchen, zu Musik, Kultur und Kulinarik ein. Auch die „Brombachseer Prunothek“ – das Kirschen-Pendant zu den Vinotheken – wird wieder in Kalbensteinberg und erstmalig auch in Großweingarten in je einem Hof präsent sein. Weitere Informationen sowie das Programm sind im Flyer und natürlich auch über www.echtbrombachseer.de einsehbar.


Flyer mit Programm KirschHofFest 2015 unter www.echtbrombachseer.de



Freitag, 20.03.2015

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg am 20. März 2015 standen die Vorhaben im Rahmen der Brombachseer Genossenschaft.

Nach einem Vortrag von Markus Heinz von der Hochschule Triesdorf über das "Pomoretum", ein Genpool für Apfelsorten. blickte die Vorsitzende Evi Zottmann-Reichard auf das vergangene Jahr zurück, in dem der Verein wichtige Weichen stellte: unter anderem die abschließende Renovierung in der Mosterei, die Einstellung von Michael Barthel als Unterstützung für die Brennerei, die Teilnahme an einem Brennerlehrgang, die Teilnahme an verschiedenen Märkten sowie erstmals die Kirschsaftherstellung vor Ort in Kalbensteinberg mit mobiler Presse, die sich eines großer Beliebtheit erfreute. Auch das Kirschhoffest sei - nicht zuletzt aufgrund des herrlichen Wetters - ein großer Erfolg gewesen. Ein Dank galt allen Mitwirkenden und insbesondere jenen, die ihre Höfe zur Verfügung gestellt hatten. Das Kirschhoffest soll auch 2015 wieder stattfinden: am Sonntag, den 5. Juni.


Bildtext: Jürgen Wiesinger, Evi Zottmann-Reichard, Karl Traub, Manuela Herzog, Kirschenkönigin Christina Barthel, Stefan Müller und Rosenhoheit Tina Müller (Foto: Thomas Müller)

Der frühere Regionalmanager Dieter Popp informierte sodann über die Aktivitäten der Brombachseer Genossenschaft e. G., die 2014 von den Kommunen Absberg und Spalt gegründet wurde und deren Mitglied der OGV Kalbensteinberg ist. Sie betreibt in erster Linie das Marketing für die Marke "Echt Brombachseer", die beim Kunden ein Bewusstsein über unsere Kirschenregion bilden solle. Finanziert wird die Genossenschaft durch den Vertrieb von hier erzeugten Produkten und Kirschspezialitäten - unter anderem den markenrechtlich geschützten "BergKirsch" und "BergApfel".

inzwischen nicht mehr auf dem Markt verkäuflichen Kirschsorten einer sinnvollen Verwertung zugeführt, was zur Bewahrung der Obstlandschaft beiträgt. Ziel der Vermarktungsgenossenschaft sei die Wertschöpfung regionaler Produkte. So seien auch für das nächste Jahr innovative Kirschprodukte geplant.

Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger wies in diesem Zusammenhang auf das 2017 fallende Branntweinmonopolgesetz hin, das ein Umdenken erfordere. Die Obstverwertung im Rahmen von Brombachsweer sei ein zukunftsweisender Weg, für den Wiesinger dem Initiator und Ideengeber von Echt Brombachseer, Dieter Popp, dankte.

war die Mosterei im Herbst an 22 Tagen in Betrieb. Die Nachfrage sei aufgrund der Werbemaßnahmen fast "explodiert" und konnte mit dem Mostereiteam gerade noch bewerkstelligt werden. Versaftet wurden insgesamt 48626 Liter. Der Großteil wurde in 5-Liter BigBox-Verpackungen abgefüllt.

Ausführlicher Bericht unter www.kalber-online.de



Mittwoch, 07.01.2015

Neues aus der EchtBrombachseer-Manufaktur: Neben dem BergKirsch gibt nun als zweiten Dessertwein den BergApfel.

Seit Jahresbeginn 2015 ist der helle Dessertwein direkt ab Brennerei, im Dorfladen/Prunothek Absberg oder im reginalen Getränkehandel erhältlich.


Brombachseer BergApfel
der Kalbensteinberger Bergwiesen
Apfeldessertwein mit 12,1% Alkohol
Abfüllung 0,375 l.
Preis 9,90 EUR


Produktübersicht EchtBrombachseer (PDF)


Montag, 08.09.2014

KALBENSTEINBERG - Das Kalber Mosthaus bietet im September und Oktober wieder Termine zum Pressen an. Anders als bei Mostereien mit dem sogenannten Lohntauschverfahren können die Kunden in Kalbensteinberg ihr eigenes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) pressen und abfüllen lassen und erhalten damit zu 100% Saft aus den eigenen Früchten.

Dabei ist natürlich die Qualität der Rohware entscheidend: Um einen hochwertigen, gesunden und schmackhaften Saft zu erzeugen, muss das Obst reif, gesund, sauber und nicht mit Spritzmitteln behaftet sein, wie Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger empfiehlt. Schon eine handvoll fauler Äpfel kann den Saft von mehreren Zentnern verderben.

Bei uns ist alles noch Handarbeit

Das vom Kalbensteinberger Obst- und Gartenbauverein betriebene Mosthaus, vormals das "alte Schnapshaus", wurde 2013 - 2014 im Innen- und Außenbereich grundlegend renoviert und zudem mit einer Probierstube ausgestattet. Durch diesen Umbau seien nun endlich optimale Abläufe und auch größere Kapazitäten möglich, berichtet Michael Barthel, der zusammen mit seiner Frau Silke zur Belegschaft der Mosterei gehört und die Termine vereinbart: Ohne einen Termin geht leider nichts, sonst entsteht Chaos. Deshalb ist es ratsam, sich schon frühzeitig mit den beiden abzusprechen und auch die ungefähre Menge zu nennen.

In Kalbensteinberg ist vieles noch Handarbeit. Das Obst wird gewaschen, gemahlen, kalt abgepresst, auf ca. 80 Grad erhitzt (außer für Gärmost) und schließlich in sogenannte Bag-in-Box-Gebinde abgefüllt. Erfahrungsgemäß ergeben 100 kg Äpfel zwischen 60 und 75 Liter Saft. Die Ausbeute ist natürlich abhängig von der Sorte und dem Reifegrad.

Für diejenigen, die kein oder nicht genügend eigenes Obst haben, bietet das Kalbensteinberger Mosthaus auch eigene Säfte zum Verkauf an. Apfel-, Apfelbirnen-, Holunder oder Kirschsaft kann in 5 und 10-Liter Gebinden vor Ort gekauft werden. Um Mischsäfte zu erzeugen, können Mosterei-Kunden auch kleinere Mengen von Kirsch- oder Holundersaft zukaufen und ihrer Pressung vor dem Erhitzen beigeben. Besonders schmackhaft ist übrigens das Zugeben von reinem Kalber Kirschsaft.

Mit dem Versaften werden letztendlich die Erträge des eigenen Gartens oder der eigenen Streuobstwiese nicht nur sinnvoll verwertet, sondern es wird auch ein Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen geleistet.

Termine können unter Tel. 09837/978313 vereinbart werden.

Preisliste Mosthaus (PDF)


Donnerstag, 12.06.2014

Am 6. Juli 2014 findet von 9.00 bis 18.00 Uhr in den Dörfern Kalbensteinberg und Großweingarten während der Erntezeit zum ersten Mal das Kirschhoffest statt. In den beiden Orten, die mit dem Slogan "Die Kirschen halten Hof – eine Einladung zum Mitfeiern" werben, dreht sich an diesem Tag alles um die Kirsche.

Neben den erntefrischen Früchten mit Verkauf ab Hof sowie Kirschspezialitäten wie dem BROMBACHSEER BERGKIRSCH (Kirsch-Sherry), Kirschsäften, -weinen, -likören und -bränden werden in den Höfen auch deftige altmühlfränkische Spezialitäten sowie andere Leckereien wie Kirschstrudel oder Kirschenmichel angeboten. Ein buntes Programm mit Kinderunterhaltung und Musik in den Höfen sorgt für Unterhaltung.

Das Kirschhoffest: Die Kirschen halten Hof – eine Einladung zum Mitfeiern

Flyer Kirschhoffest-Programm ansehen (PDF)


Mittwoch, 28.05.2014

Das Brombachseer Kirschenland erhält neben dem BergKirsch mit einem "Brombachseer Boskoop" bereits eine zweite Spezialität, mit der aus den Kirschgärten und Streuobstwiesen wieder eine neue Wertschöpfung erzielt werden soll. Beide Produkte wurden von dem Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg und Umgebung e.V. entwickelt und produziert und werden künftig über die neue Genossenschaft "Echt Brombachseer eG" vermarktet und vertrieben.

Nach über einem Jahr Reifezeit in den Fässern des Kalbensteinberger Mosthauses und der Abfüllung im veränderten Flaschen-Design steht der neue Jahrgang des "Brombachseer BergKirsch" ab sofort für den Handel und die Gastronomie wieder zur Verfügung. Der nach einem Sherry-Verfahren hergestellte Aperitif ist offiziell als Dessertwein klassifiziert und wird unter dem Namen "BrombachseerBergKirsch" vermarktet.

In Kalbensteinberg wurden nun erstmalig 1.500 Liter dieses neuen Brombachseer Leitprodukts hergestellt und abgefüllt.

Mit rund 15 % Alkohol, einer Gesamtsäure von 5,9 g/l und 70 g/l Restsüße ist ein geschmacklich fein abgestimmter BergKirsch entstanden, der das einzigartige Kirscharoma sehr ausgewogen eingebunden hat und als Wegbereiter verschiedene SeenLand-Menüs oder altmühlfränkische Büffets gut einleiten kann. Hergestellt wird er nach den Qualitätskriterien der "Echt Brombachseer Manufaktur-Qualität" und soll mit dem spezifischen "Berg"-Markennamen eine neue Linie kreativ veredelter Früchte des Brombachseer Landes einläuten. Als exklusives Regionalprodukt darf der BergKirsch nur in Kalbensteinberg, Igelsbach, Absberg, Fünfbronn, Hagsbronn, Stockheim, Schnittling, Keilberg, Großweingarten, Stirn, Enderndorf, Wernfels, Massenbach, Güsseldorf, Mosbach und Spalt hergestellt werden.

Der BergKirsch wird ab sofort über die Genossenschaft "Echt Brombachseer" an den Getränkegroßhandel ausgeliefert, über den sie zu beziehen sind. Natürlich sind die Produkte auch im Mosthaus in Kalbensteinberg zu den Endverbraucherpreisen erhältlich.


Freitag, 21.03.2014

Die diesjährige Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg stand ganz im Zeichen von Veränderungen, nach dem Motto: “Es muß sich etwas verändern, damit alles so bleibt, wie es ist”. So standen Neuwahlen des Ersten Vorsitzenden und weiterer Ämter auf der Tagesordnung. Im Vortragsteil der gut besuchten Versammlung ging es schließlich um die Herkunft der Kalbensteinberger Flurnamen.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Ehrengäste durch den Ersten Vorsitzenden Fred Wißmüller informierte Stefan Müller über die Aktivitäten der Mosterei: Bei der Mostproduktion sei über die Jahre eine deutliche Tendenz nach oben festzustellen. Eine Ausnahme sei das Jahr 2013 gewesen, bedingt durch den allgemein geringeren Obstertrag. Die Mosterei wolle in diesem Jahr erstmals 5- und 10-Liter-Packs Apfelsaft ganzjährig zum Verkauf in Mosterei und Brennerei anbieten.

Abb: Walter Salfner, Birgit Wißmüller, Christa Pfahler, Karl Traub, Heike Herzog, Roland Jäger, Evi Zottmann-Reichard, Fred Wißmüller, Stefan Müller, Kirschkönigin Christina Barthel, Hans Späth, Manuela Herzog, Thomas Müller (Foto: Michael Jäger)

Im nachfolgenden Bericht unterrichtete der Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger die Mitglieder über die Umbaumaßnahmen am Mostereigebäude (alte Brennerei): So wurden 2013 größere Vorhaben wie ein ebenerdiger Zugang und der Einbau neuer Fenster und Tore realisiert. Der Innenraum wurde komplett saniert und neben der Mosterei auch eine Probierstube eingerichtet. Dabei betonte er die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder, die durch mehrere hundert Helferstunden die Kosten für den Verein gering hielten. Mit der Gestaltung der Außenanlagen soll die Sanierung in diesem Jahr abgeschlossen werden. Jürgen Wiesinger informierte die Mitglieder auch über neue Produkte wie den Kirsch-Sherry, der in Zusammenarbeit mit Dieter Popp und “Brombachseer” entwickelt wurde und in diesem Jahr bereits in die dritte Auflage geht. Im vergangenen Herbst wurde auch erstmals ein Apfel-Sherry angesetzt, für das nächste Jahr ist ein Probelauf mit Zwetschgen geplant.

Im Anschluß an den Vortrag fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt. Der Erste Vorsitzende Fred Wißmüller legte nach 20 Jahren sein Amt nieder und blickte auf seine Amtszeit zurück, die von Ereignissen wie der 800-Jahr-Feier des Ortes 1994 oder dem Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” 1994/95 geprägt war, an deren Gelingen der Obst- und Gartenbauverein als eine der zentralen Institutionen im Ort einen wesentlichen Anteil hatte. Ein weiterer Höhepunkt war das 100jährige Jubiläum des Vereins im Jahr 2004. Abschließend gab Fred Wißmüller einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Obstverwertung durch die Brennerei und bedankte sich für die kollegiale Zusammenarbeit bei Vorstandschaft und Mitgliedern. Dem scheidenden Vorsitzenden, der auch sein Amt als Beisitzer zur Verfügung stellte, wurde mit einem Geschenk für seine langjährige Arbeit gedankt.

Auch Christa Pfahler übergab die Kinder- und Jugendarbeit – ebenfalls nach langjähriger Tätigkeit – in jüngere Hände: Die Arbeit mit den “Kalber Früchtchen” übernehmen in Zukunft Heike und Manuela Herzog. Mit großer Zustimmung wurde schließlich die Ortsbäuerin Evi Zottmann-Reichard in das Amt als Erste Vorsitzende gewählt. Der Zweite Vorstand Stefan Müller sowie Kassier Roland Jäger wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzern wurden neu hinzu gewählt: Karl Traub (Seitersdorf) und Thomas Müller.

Im zweiten Teil der Versammlung referierten die Heimatgeschichtler Dr. Daniel Schönwald und Thomas Müller über Herkunft und Entwicklung der Kalbensteinberger Flurnamen, von denen sich einige bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Der eineinhalbstündige Vortrag wurde von den Zuhörern interessiert verfolgt und mitdiskutiert. Die Forscher hoffen, einen Beitrag dazu geleistet zu haben, dieses Stück Heimatkultur zu bewahren.


Freitag, 03.05.2013

Christina Barthel ist die neue Kalbensteinberger Kirschkönigin, deren Krönung im Rahmen des diesjährigen Maifestes stattfand. Neben diesem Festakt lockten nicht nur die Darbietungen von Männergesangverein und Posaunenchor, sondern auch das herrliche Wetter zahlreiche Besucher in den von Kirschblüten umsäumten Ort.

Die amtierende sowie die neue Kirschkönigin wurde mit feierlichem Marsch des Posaunenchors zum Festplatz geleitet, vier Blumenmädchen trugen Zepter, Krone und Schärpe, die Insignien der zukünftigen Amtsträgerin.




Der Vorsitzende des hiesigen Obst- und Gartenbauvereins Fred Wißmüller begrüßte die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Fritz Walter, Gerhard Durst, Bezirksvorsitzender des Verbands für Gartenbau und Landespflege sowie Dieter Popp, bis 2012 Regionalmanager der Zukunftsinitiative Altmühlfranken und nun Leiter Kirscheninitiative "Brombachseer", und bedankte sich bei der bisherigen Amtsinhaberin Nadja Barthel für ihre langjährige Tätigkeit.




Anschließend wurde Christina Barthel, Nichte der Vorgängerin, vom Vorsitzenden Fred Wißmüller zur "Kalbensteinberger Kirschkönigin Christina" gekrönt. Bürgermeister Fritz Walter überreichte ihr die Ernennungsurkunde, wobei er hinsichtlich der am Tag zuvor stattfindenden niederländischen Krönung augenzwinkernd anmerkte, dass ihnen die Kalbensteinberger da etwas voraus hätten, denn deren Oberhaupt hätte wenigstens eine Krone. Der Posaunenchor erfüllte der neuen Amtsinhaberin zum Abschluß mit dem "Prince of Denmark's March" noch einen royalen Musikwunsch



Fotos: D. Müller



Sonntag, 07.10.2013

Am 7. Oktober 2012 feierte der Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg das 100-jährige Bestehen seiner Brennerei - ortsüblich auch "Das Schnapshaus" genannt.

Anlässlich des Jubiläums fand von 13.30 bis 18.00 Uhr ein Schaubrennen und Schaumosten mit Verkostung statt. Kaffee und Kuchen wurden im Zelt gereicht. Unter Teilnahme des Landrats sowie des Bürgermeisters der Gemeinde Absberg wurden das neue "Kalber"-Logo sowie die neuen Etiketten präsentiert.

Der Vorsitzende Fred Wißmüller warf nach der Begrüßung der Ehrengäste einen Blick zurück in das Jahr 1911, als der damalige Vorstand den Beschluß zum Bau einer Brennerei fasste. Seither ist vieles geschehen. 1974 erfolgte dann die Brennereierweiterung mit einem großen Anbau. Das alte Brennereigebäude wird heute als Mosthaus genutzt.
Ausführlicher Artikel über das Brennerei-Jubiläum unter nordbayern.de

Abb: Fred Wißmüller, Erster Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg u. Umgebung e.V. (Foto: Fritz Wißmüller)

Abb: Ehrengäste Landrat Gerhard Wägemann, Bürgermeister Fritz Walter, Norbert Metz von 'Hesselberger' und Gerhard Durst vom Bezirksverband der Obst- und Gartenbauvereine (Foto: Fritz Wißmüller)


Die Marke "Kalber" - das neue Logo

Seit nunmehr hundert Jahren sind die Schnäpse aus der Kalbensteinberger Brennerei allgemein als "Kalber" bekannt und somit schon lange zu einer Marke geworden. Was lag nun näher, als dieser Marke ein Gesicht zu geben und sie bei ihrem Namen zu nennen, sprich ein Zeichen mit Wiedererkennungswert zu schaffen.


Abb: Der Grafikdesigner Thomas Müller stellt die Gestaltungsmerkmale der neuen "Kalber"-Etiketten vor (Foto: Fritz Wißmüller)

Der Kalbskopf: Bildmarke mit Tradition

Als neues Bildzeichen begleitet den "Kalber" fortan das Kalbskopfwappen. Damit ist der Name sozusagen lautmalerisch in Bildsprache umgesetzt. Das Symbol des Kalbskopfs kommt nicht von ungefähr, sondern hat in Kalbensteinberg eine historische Tradition, die bis ins späte Mittelalter zurückreicht. In der Wappenkunde werden solche lautmalerischen Motive übrigens als "redende Figur" bezeichnet.

Für Kalbensteinberg sind aus dem Mittelalter zwei Ortswappen überliefert: Ein Wappen des Ortsadels der 'Kalwenberger' (links Rauten blau-weiß, rechts rote Fläche) sowie das Kalbskopfwappen (blauer Kalbskopf auf silber).

Abb: Rieterische Ahnentafel aus dem 17. Jahrhundert (Pfarrarchiv Kalbensteinberg; Foto: Thomas Müller)

Die Nürnberger Patrizierfamilie Rieter, ab dem 15. Jh. die Besitzer von Kalbensteinberg, nahm beide Wappen in ihre eigene Ahnentafel auf. Das Herzschild in der Mitte zeigt den Kalbskopf, im Feld links unten das geteilte Rautenwappen der 'Kalwenberger'.
Frühestes Zeugnis für das Kalbensteinberger Kalbskopf-Wappen ist ein Grabstein aus dem 14. Jahrhundert in der Ritterkapelle des Heilsbronner Münsters.


© 2015 Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg und Umgebung e. V.