Dienstag, 12.07.2016

Bayerisches Fernsehen berichtet live aus der Brennerei

KALBENSTEINBERG – Am Mittwoch, den 13. Juli 2016 berichtete die „Frankenschau aktuell“ live aus der Kalbensteinberger Brennerei. Thema ist neben der Kirschenernte auch die Herstellung der "Kalber Schnäpse" sowie der Brombachseer Produkte in der dortigen Manufaktur. Auch die Absberger Prunothek wird durch Fritz Walter, den Vorsitzenden der Echt Brombachseer e.G., vorgestellt.

Die Sendung kann über die BR-Mediathek aufgerufen werden: Frankenschau "Kirschernte", Sendung vom 13.07.2016, BR





Das Frankenschau-Team war mit dem Übertragungswagen live vor Ort (Fotos: Müller)



Dienstag, 12.07.2016

Quittenwein aus der Kalbensteinberger Manufaktur

Experimentierfreudigkeit zahlt sich aus. Unter dieser Devise ist der Kalbensteinberger Manufaktur mit der "Kalber Quitte" wieder ein hervorragendes Produkt gelungen. Die heimische Quitte eignet sich hervorragend zur Verarbeitung als Wein, wie zahlreiche Besucher des Seenlandmarkts beim erstmaligen Verkosten des 11-prozentigen Tröpfchens überrascht feststellten.

Inzwischen wurde das Erzeugnis abgefüllt und in den Verkauf gegeben. Die Manufaktur des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg konnte unter der Flagge von Echt Brombachseer somit wieder ihre Palette um ein hochwertiges Produkt erweitern.

Erhältlich ist die "Kalber Quitte" in der Brennerei Kalbensteinberg oder der Echt Brombachseer Prunothek in Absberg.



Kalber Quittenwein mit 11,4 vol % (Foto: Müller)



Dienstag, 12.07.2016

131 Kirschenrezepte aus Kalbensteinberg

Alles Kirsche oder was? – Unter diesem Motto steht die von den „Kalber Früchtchen“, einer Kinder- und Jugendgruppe des Kalbensteinberger Obst- und Gartenbauvereins zusammengetragene Sammlung von 131 Kirschrezepten, die damit ein wahres Wikipedia der Kochkunst mit der roten Knuppelfrucht darstellt. Die Macher des Buches waren überrascht, dass so viele Kalber ihre Rezepte zur Verfügung gestellt haben.

Immer schon war die Verwertung der Kirsche in der Küche eine der angenehmsten Begleiterscheinungen der Erntezeit. Man denke nur an all die Bleche von „Kerscherkrapfen“, welche von den Hausfrauen gebacken und von den Erntehelfern genußvoll vertilgt wurden. Und auch heute noch ist die Kirsche fest im Speiseplan der „Kalber“ verankert. Die Rezepte wurden im Laufe der Zeit immer wieder um moderne Varianten erweitert, wie das Buch eindrucksvoll zeigt. Und nebenbei ist diese Sammlung auch noch ein Stück weit Zeugnis der Kalbensteinberger Ess- und Sprachkultur, wie alleine die sieben Rezept- und Schreibvarianten über das „Kerschermännla“ zeigen.



Kirschenkönigin Christina und -prinzessin Julia präsentieren am KirschHofFest 2016 das Titelmotiv (Foto: Müller)



Das Kalbensteinberger Kirschenkochbuch enthält 131 Rezepte (Foto: Müller)

Preis: 9,00 Euro.
Das Büchlein kann in der Absberger Prunothek für erworben oder unter info@brennerei-kalbensteinberg.de bestellt werden. Der Erlös ist zur Förderung der Kinder- und Jugendgruppe „Kalber Früchtchen“ bestimmt.

Weitere Verkaufsstellen: Metzgerei Deersch (Kalbensteinberg), Bäckerei Herzog (Absberg, Hauptstraße), Dorfladen Absberg (Hauptstraße 10, 91720 Absberg), Brennerei Kalbensteinberg (Kalbensteinberg 122, 91720 Absberg), Gasthof zur Post Kalbensteinberg (Kalbensteinberg 1, 91720 Absberg), Tourist-Info Absberg (Hauptstraße 31, 91720 Absberg), Müssighof Hofladen (Müssighof, 91720 Absberg)



Montag, 13.06.2016

3. KirschHofFest am Brombachsee

Das KirschHofFest in Kalbensteinberg und Großweingarten kann am 3. Juli 2016 Jahr bereits auf ein dreijähriges Bestehen zurückblicken. Wurden im Jahr 2014 noch alle Akteure von der Zahl der interessierten Besucher überrascht, fiel das Fest im Jahre 2015 just auf den heißesten Tag eines ohne heißen Sommers. Darunter hatte dann sowohl die Zahl der Aussteller, wie auch der Besucher gelitten. denn manche Betreiber trauten sich bei dieser extremen Hitze mit ihren teilweise empfindlichen Waren nicht auf ihre Standplätze. Dennoch erlebten die Besucher wieder ein in dieser Form einzigartiges Fest mit einem ganz besonderen Ambiente geöffneter lauschiger Höfe, die sonst nicht zugänglich sind.




Auch 2016 wird dies wieder den besonderen Stellenwert des Brombachseer KirschHofFestes ausmachen. In den weit über 60 offenen Höfen der beiden Kirschendörfer Kalbensteinberg und Großweingarten erwarten die Gäste kulinarische Besonderheiten rund um die Kirschen, einzigartige Kirschspezialitäten vom Brombachseer Obstland, aber auch Kirschprodukte anderer Kirschregionen Deutschlands oder Europas.

Musik in den Höfen und auf den Gassen, Spielangebote für Kinder, der wieder eingesetzte Bus-Shuttle zwischen den beiden Dörfern und natürlich die Kirschen, die pflückfrisch in den Höfen und Gärten angeboten werden, machen diesen Tag wieder zu einem besonderen Erlebnis im Fränkischen Seenland. Die Kirschen werden zwar in diesem Jahr etwas später reif, aber bis zum KirschHofFest werden die ersten aromatisch schmeckenden Sorten verfügbar sein und die Besucher zu einem Geschmackserlebnis einladen.


Direktverkauf von Kirschen und regionalen Spezialitäten in den Höfen (Foto: Müller)



Freitag, 12.05.2016

Pomme d`Or für Brombachseer

Der renommierte „Pomme d´Or“, die alljährlich anlässlich der Weltmesse des Apfelswein/Most/Cider/Sidra vergebene Auszeichnung für die „Besten Produkte“ ging 2016 u.a. an zwei Produkte, die über die Manufaktur „Echt Brombachseer“ vertrieben werden. Der „Brombacheer BergApfel 2014“ und der Apfelmost „Bohnapfel mit Quitte 2014“ haben auf dieser Messe je einen dieser Preise gewonnen. Auf der Messe waren 200 Erzeuger von Apfel-Produkten aus 16 Nationen ihre jeweiligen Regionalspezialitäten vertreten. In der Kombination der Kompetenz aus Streuobstwiese, Mosterei und Gastronomie wurde eine Geschmacksvielfalt vorgestellt, die auch beim Wein kaum zu übertreffen ist.


Sonntag, 05.04.2016

Neu: Echt Brombachseer KirschRosé

Mit dem KirschRosé ist der Manufaktur "Echt Brombachseer" nach dem BergKirsch und dem KirschSenf erneut ein Produkt mit außerordentlichem Alleinstellungswert gelungen. Denn ein als Rosé ausgebauter Kirschwein wird bislang in keinem der deutschen Kirschanbaugebiete präsentiert. Das Produkt und seine Aufmachung bieten sicher daher als weiterer Botschafter des Fränkischen Seenlands und der Brombachseer Obstregion an. Damit wird auch die Vielfalt der Most-Kreationen um eine weitere Variante ergänzt. Und mit dem KirschRosé konnten auch erneut wieder die alten Kirschsorten mit ihrem besonderen Aroma verwendet werden, die ja seit 2012 vom Handel nicht mehr abgenommen werden. Insofern sind diese beiden Produkte - wie auch der BergKirsch - ein Synonym für den wichtiger werdenden Ansatz "Schutz durch Nutzung", der immer mehr die Erhaltung der Streuobstwiesen über die bisher klassische Unterschutzstellungs-Anordnungen ersetzt.

Leichter Sommerwein
Der KirschRosé ist ein Kirschwein mit Kirschsorten von Brombachseer Obstwiesen sowie einer Beimischung von altmühlfränkischen Streuobstäpfeln. Der Brombachseer KirschRosé stellt einen leichten und erfrischenden Kirschwein dar, dessen Süße durch eine Beimischung altmühlfränkischer Streuobstäpfel zurückhaltend abgerundet wurde. Als Rosé ausgebaut ist dies ein idealer Sommerwein mit wenig Alkohol, der aber auch gut als Tischwein zu genießen ist.


Mittwoch, 16.03.2016

Neuer Schub für Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg

KALBENSTEINBERG - Der Kalbensteinberger Obst- und Gartenbauverein lud zur Generalversammlung ein. Verstärktes Augenmerk auf Brombachseer-Produkte. Über den Geschäftsbericht gab Kassier Roland Jäger Auskunft. So verzeichnet der OGV aktuell 71 Haushalte als Mitglieder, die Brennerei weist 365 Personen als Mitglieder auf. In der Brennerei wurden 2015 insgesamt rund 49 Tonnen Obst verarbeitet, davon 73 Ztr. Kirschen, 597 Ztr. Äpfel, 251 Ztr. Birnen und 56 Ztr. Zwetschgen. Damit waren es 11 Tonnen weniger als 2014 mit rekordverdächtigen 60 Tonnen. Der Schnapsertrag liegt zwischen 11 und 12 Liter von 100 Kilo, je nach Obstsorte schwankend. Der Gesamtbestand an Schnaps betrug zum Jahresende 575 Liter.

Der Bestand an Brombachseer-Produkten zeigt sich wie folgt: BergKirsch war 2015 ausverkauft (der neue BergKirsch-Jahrgang ist inzwischen ausgereift und geht in den Verkauf), BergApfel 2.863 Flaschen, KirschFeuer ausverkauft, KirschTraum 178 Flaschen. Beim Kirschenankauf für den BergKirsch wurden 80 Euro pro DZ ausbezahlt. Das Mosthaus verarbeitete 1.379 Ztr. Äpfel, was einer Menge von 49.071 Litern Saft entspricht. Zum Eigenverkauf von (Misch-)Säften durch das Mosthaus wurden 109 Ztr. Äpfel angekauft und verpresst.

Was kommt 2016?
Evi Zottmann-Reichard berichtete über die Vorhaben für das laufende Jahr. Neben der Teilnahme an Märkten gilt ein verstärktes Augenmerk vor allem den anstehenden Arbeiten in der Brennerei sowie der Weiterentwicklung der Brombachseer-Produkte.

Brennerei
Völlig überraschend war zu Beginn der Brennsaison die kupferne Brennblase zerborsten, nachdem sie viele Jahrzehnte zuverlässig ihren Dienst versah. Im Frühjahr 2016 wurde kurzfristig eine generalüberholte Blase angeschafft und inzwischen unter engagiertem Einsatz fachkundiger Helfer in der Brennerei installiert, sodass die Maische nun doch noch gebrannt werden kann. Die Vorsitzende bedankte sich nochmal bei allen Helfern für ihren Einsatz, der oft bis weit in die Nachtstunden ging.

Brombachseer
Im Rahmen von Brombachseer wurden wieder neue Produkte entwickelt. So wurde der Quittensüßwein BergQuitte angesetzt, die demnächst zur Abfüllung kommt. Hierbei handelt es sich um keinen Dessertwein, sondern um einen leichten Süßwein. Der neue Jahrgang des schon seit längerem ausverkauften BergKirsch wurde inzwischen abgefüllt und befindet sich derzeit in Auslieferung. Für den Winter sollen auch wieder die Produkte KirschTraum (Punsch) und KirschFeuer (Glühwein) hergestellt werden, die 2015 hervorragenden Absatz fanden.

Der ausführliche Bericht über die Jahreshauptversammlung 2016 unter www.kalber-online.de



Sonntag, 20.09.2015

In Kalbensteinberg hat die Mostsaison wieder begonnen

Anders als die überreiche Ernte im letzten Jahr, fällt der diesjährige Ertrag an Obst allerdings etwas moderater aus. Die Früchte sind allgemein etwas kleiner geraten, was vor allem durch die extreme Trockenheit im August bedingt ist. Als Essäpfel mögen sie dadurch vielleicht weniger ansprechend sein, dem Saft schmeckt man dies aber nicht an.

Wie immer gilt natürlich: Das Obst sollte reif, gesund und sauber sein, um einen hochwertigen und schmackhaften Saft zu erzeugen. Schon eine handvoll fauler Äpfel kann den Saft von mehreren Zentnern verderben, gibt Michael Barthel zu bedenken, der auch für die Termineinteilung der Arbeitsabläufe zuständig ist: Ohne einen Termin geht leider nichts, sonst entsteht Chaos. Deshalb ist es ratsam, sich schon frühzeitig und auch die ungefähre Menge zu nennen.

Die Obstpresse läuft im Kalber Mosthaus von Mitte September bis Ende Oktober auf vollen Touren.

Die Mitglieder können hier ihr eigenes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) pressen und abfüllen lassen und erhalten damit - anders als im sogenannten Lohntauschverfahren - zu 100 Prozent den Saft aus den eigenen Früchten.

Dabei dürfen sie natürlich auch gerne selbst mit anpacken. Das Obst zuerst wird gewaschen und gemahlen. Nachdem das Mus in Filtertücher geschlagen und kalt abgepresst wurde, wird der Saft auf ca. 80 Grad erhitzt (außer für Gärmost) und schließlich in sogenannte Bag-in-Box-Gebinde zu 5 und 10 Liter abgefüllt. Erfahrungsgemäß ergeben 100 kg Äpfel zwischen 60 und 75 Liter Saft. Die Ausbeute ist natürlich abhängig von der Sorte und dem Reifegrad. Die Kalber bieten aber auch noch die Abfüllung in mitgebrachte Flaschen an, was zwar im Ablauf etwas aufwändiger ist, aber von einigen Kunden durchaus gewünscht wird.

Mischsäfte und Saftverkauf

Um Mischsäfte zu erzeugen, können auch kleinere Mengen von Kirsch- oder Holundersaft der Pressung vor dem Erhitzen beigegeben werden. Besonders schmackhaft ist übrigens das Zugeben von ca. 10 Prozent reinem Kalber Kirschsaft. Für diejenigen, die kein oder nicht genügend eigenes Obst haben, bietet das Kalbensteinberger Mosthaus aber auch fertige Säfte aus Obst von Kalber Streuobstwiesen zum Verkauf an.


Mosterei-Team: Michael und Silke Barthel, Stefan Müller und „Johnny“ Wiesinger (Foto: Müller)



Freitag, 19.06.2015

Am 5. Juli feiert Kalbensteinberg seine Kirschenernte wieder mit einem Dorffest.

Am 5. Juli 2015 ist es wieder so weit. Von 10 bis 18 Uhr dreht sich in Kalbensteinberg und natürlich auch wieder in Großweingarten alles um die Kirschen und zwischen beiden Kirschdörfern verbindet wieder ein Shuttle-Bus die einzigartigen und nur an diesem Sonntag exklusiv geöffneten Kirschhöfe. Erneut laden die Kirschbauern zum Verkosten und zum Einkauf ihrer frischen Früchtchen, zu Musik, Kultur und Kulinarik ein. Auch die „Brombachseer Prunothek“ – das Kirschen-Pendant zu den Vinotheken – wird wieder in Kalbensteinberg und erstmalig auch in Großweingarten in je einem Hof präsent sein. Weitere Informationen sowie das Programm sind im Flyer und natürlich auch über www.echtbrombachseer.de einsehbar.


Flyer mit Programm KirschHofFest 2015 unter www.echtbrombachseer.de



Freitag, 20.03.2015

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg am 20. März 2015 standen die Vorhaben im Rahmen der Brombachseer Genossenschaft.

Nach einem Vortrag von Markus Heinz von der Hochschule Triesdorf über das "Pomoretum", ein Genpool für Apfelsorten. blickte die Vorsitzende Evi Zottmann-Reichard auf das vergangene Jahr zurück, in dem der Verein wichtige Weichen stellte: unter anderem die abschließende Renovierung in der Mosterei, die Einstellung von Michael Barthel als Unterstützung für die Brennerei, die Teilnahme an einem Brennerlehrgang, die Teilnahme an verschiedenen Märkten sowie erstmals die Kirschsaftherstellung vor Ort in Kalbensteinberg mit mobiler Presse, die sich eines großer Beliebtheit erfreute. Auch das Kirschhoffest sei - nicht zuletzt aufgrund des herrlichen Wetters - ein großer Erfolg gewesen. Ein Dank galt allen Mitwirkenden und insbesondere jenen, die ihre Höfe zur Verfügung gestellt hatten. Das Kirschhoffest soll auch 2015 wieder stattfinden: am Sonntag, den 5. Juni.


Bildtext: Jürgen Wiesinger, Evi Zottmann-Reichard, Karl Traub, Manuela Herzog, Kirschenkönigin Christina Barthel, Stefan Müller und Rosenhoheit Tina Müller (Foto: Thomas Müller)

Der frühere Regionalmanager Dieter Popp informierte sodann über die Aktivitäten der Brombachseer Genossenschaft e. G., die 2014 von den Kommunen Absberg und Spalt gegründet wurde und deren Mitglied der OGV Kalbensteinberg ist. Sie betreibt in erster Linie das Marketing für die Marke "Echt Brombachseer", die beim Kunden ein Bewusstsein über unsere Kirschenregion bilden solle. Finanziert wird die Genossenschaft durch den Vertrieb von hier erzeugten Produkten und Kirschspezialitäten - unter anderem den markenrechtlich geschützten "BergKirsch" und "BergApfel".

inzwischen nicht mehr auf dem Markt verkäuflichen Kirschsorten einer sinnvollen Verwertung zugeführt, was zur Bewahrung der Obstlandschaft beiträgt. Ziel der Vermarktungsgenossenschaft sei die Wertschöpfung regionaler Produkte. So seien auch für das nächste Jahr innovative Kirschprodukte geplant.

Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger wies in diesem Zusammenhang auf das 2017 fallende Branntweinmonopolgesetz hin, das ein Umdenken erfordere. Die Obstverwertung im Rahmen von Brombachsweer sei ein zukunftsweisender Weg, für den Wiesinger dem Initiator und Ideengeber von Echt Brombachseer, Dieter Popp, dankte.

war die Mosterei im Herbst an 22 Tagen in Betrieb. Die Nachfrage sei aufgrund der Werbemaßnahmen fast "explodiert" und konnte mit dem Mostereiteam gerade noch bewerkstelligt werden. Versaftet wurden insgesamt 48626 Liter. Der Großteil wurde in 5-Liter BigBox-Verpackungen abgefüllt.

Ausführlicher Bericht unter www.kalber-online.de



Mittwoch, 07.01.2015

Neues aus der EchtBrombachseer-Manufaktur: Neben dem BergKirsch gibt nun als zweiten Dessertwein den BergApfel.

Seit Jahresbeginn 2015 ist der helle Dessertwein direkt ab Brennerei, im Dorfladen/Prunothek Absberg oder im reginalen Getränkehandel erhältlich.


Brombachseer BergApfel
der Kalbensteinberger Bergwiesen
Apfeldessertwein mit 12,1% Alkohol
Abfüllung 0,375 l.
Preis 9,90 EUR


Produktübersicht EchtBrombachseer (PDF)


Montag, 08.09.2014

KALBENSTEINBERG - Das Kalber Mosthaus bietet im September und Oktober wieder Termine zum Pressen an. Anders als bei Mostereien mit dem sogenannten Lohntauschverfahren können die Kunden in Kalbensteinberg ihr eigenes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) pressen und abfüllen lassen und erhalten damit zu 100% Saft aus den eigenen Früchten.

Dabei ist natürlich die Qualität der Rohware entscheidend: Um einen hochwertigen, gesunden und schmackhaften Saft zu erzeugen, muss das Obst reif, gesund, sauber und nicht mit Spritzmitteln behaftet sein, wie Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger empfiehlt. Schon eine handvoll fauler Äpfel kann den Saft von mehreren Zentnern verderben.

Bei uns ist alles noch Handarbeit

Das vom Kalbensteinberger Obst- und Gartenbauverein betriebene Mosthaus, vormals das "alte Schnapshaus", wurde 2013 - 2014 im Innen- und Außenbereich grundlegend renoviert und zudem mit einer Probierstube ausgestattet. Durch diesen Umbau seien nun endlich optimale Abläufe und auch größere Kapazitäten möglich, berichtet Michael Barthel, der zusammen mit seiner Frau Silke zur Belegschaft der Mosterei gehört und die Termine vereinbart: Ohne einen Termin geht leider nichts, sonst entsteht Chaos. Deshalb ist es ratsam, sich schon frühzeitig mit den beiden abzusprechen und auch die ungefähre Menge zu nennen.

In Kalbensteinberg ist vieles noch Handarbeit. Das Obst wird gewaschen, gemahlen, kalt abgepresst, auf ca. 80 Grad erhitzt (außer für Gärmost) und schließlich in sogenannte Bag-in-Box-Gebinde abgefüllt. Erfahrungsgemäß ergeben 100 kg Äpfel zwischen 60 und 75 Liter Saft. Die Ausbeute ist natürlich abhängig von der Sorte und dem Reifegrad.

Für diejenigen, die kein oder nicht genügend eigenes Obst haben, bietet das Kalbensteinberger Mosthaus auch eigene Säfte zum Verkauf an. Apfel-, Apfelbirnen-, Holunder oder Kirschsaft kann in 5 und 10-Liter Gebinden vor Ort gekauft werden. Um Mischsäfte zu erzeugen, können Mosterei-Kunden auch kleinere Mengen von Kirsch- oder Holundersaft zukaufen und ihrer Pressung vor dem Erhitzen beigeben. Besonders schmackhaft ist übrigens das Zugeben von reinem Kalber Kirschsaft.

Mit dem Versaften werden letztendlich die Erträge des eigenen Gartens oder der eigenen Streuobstwiese nicht nur sinnvoll verwertet, sondern es wird auch ein Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen geleistet.

Termine können unter Tel. 09837/978313 vereinbart werden.

Preisliste Mosthaus (PDF)


Donnerstag, 12.06.2014

Am 6. Juli 2014 findet von 9.00 bis 18.00 Uhr in den Dörfern Kalbensteinberg und Großweingarten während der Erntezeit zum ersten Mal das Kirschhoffest statt. In den beiden Orten, die mit dem Slogan "Die Kirschen halten Hof – eine Einladung zum Mitfeiern" werben, dreht sich an diesem Tag alles um die Kirsche.

Neben den erntefrischen Früchten mit Verkauf ab Hof sowie Kirschspezialitäten wie dem BROMBACHSEER BERGKIRSCH (Kirsch-Sherry), Kirschsäften, -weinen, -likören und -bränden werden in den Höfen auch deftige altmühlfränkische Spezialitäten sowie andere Leckereien wie Kirschstrudel oder Kirschenmichel angeboten. Ein buntes Programm mit Kinderunterhaltung und Musik in den Höfen sorgt für Unterhaltung.

Das Kirschhoffest: Die Kirschen halten Hof – eine Einladung zum Mitfeiern

Flyer Kirschhoffest-Programm ansehen (PDF)


Mittwoch, 28.05.2014

Das Brombachseer Kirschenland erhält neben dem BergKirsch mit einem "Brombachseer Boskoop" bereits eine zweite Spezialität, mit der aus den Kirschgärten und Streuobstwiesen wieder eine neue Wertschöpfung erzielt werden soll. Beide Produkte wurden von dem Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg und Umgebung e.V. entwickelt und produziert und werden künftig über die neue Genossenschaft "Echt Brombachseer eG" vermarktet und vertrieben.

Nach über einem Jahr Reifezeit in den Fässern des Kalbensteinberger Mosthauses und der Abfüllung im veränderten Flaschen-Design steht der neue Jahrgang des "Brombachseer BergKirsch" ab sofort für den Handel und die Gastronomie wieder zur Verfügung. Der nach einem Sherry-Verfahren hergestellte Aperitif ist offiziell als Dessertwein klassifiziert und wird unter dem Namen "BrombachseerBergKirsch" vermarktet.

In Kalbensteinberg wurden nun erstmalig 1.500 Liter dieses neuen Brombachseer Leitprodukts hergestellt und abgefüllt.

Mit rund 15 % Alkohol, einer Gesamtsäure von 5,9 g/l und 70 g/l Restsüße ist ein geschmacklich fein abgestimmter BergKirsch entstanden, der das einzigartige Kirscharoma sehr ausgewogen eingebunden hat und als Wegbereiter verschiedene SeenLand-Menüs oder altmühlfränkische Büffets gut einleiten kann. Hergestellt wird er nach den Qualitätskriterien der "Echt Brombachseer Manufaktur-Qualität" und soll mit dem spezifischen "Berg"-Markennamen eine neue Linie kreativ veredelter Früchte des Brombachseer Landes einläuten. Als exklusives Regionalprodukt darf der BergKirsch nur in Kalbensteinberg, Igelsbach, Absberg, Fünfbronn, Hagsbronn, Stockheim, Schnittling, Keilberg, Großweingarten, Stirn, Enderndorf, Wernfels, Massenbach, Güsseldorf, Mosbach und Spalt hergestellt werden.

Der BergKirsch wird ab sofort über die Genossenschaft "Echt Brombachseer" an den Getränkegroßhandel ausgeliefert, über den sie zu beziehen sind. Natürlich sind die Produkte auch im Mosthaus in Kalbensteinberg zu den Endverbraucherpreisen erhältlich.


Freitag, 21.03.2014

Die diesjährige Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg stand ganz im Zeichen von Veränderungen, nach dem Motto: “Es muß sich etwas verändern, damit alles so bleibt, wie es ist”. So standen Neuwahlen des Ersten Vorsitzenden und weiterer Ämter auf der Tagesordnung. Im Vortragsteil der gut besuchten Versammlung ging es schließlich um die Herkunft der Kalbensteinberger Flurnamen.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Ehrengäste durch den Ersten Vorsitzenden Fred Wißmüller informierte Stefan Müller über die Aktivitäten der Mosterei: Bei der Mostproduktion sei über die Jahre eine deutliche Tendenz nach oben festzustellen. Eine Ausnahme sei das Jahr 2013 gewesen, bedingt durch den allgemein geringeren Obstertrag. Die Mosterei wolle in diesem Jahr erstmals 5- und 10-Liter-Packs Apfelsaft ganzjährig zum Verkauf in Mosterei und Brennerei anbieten.

Abb: Walter Salfner, Birgit Wißmüller, Christa Pfahler, Karl Traub, Heike Herzog, Roland Jäger, Evi Zottmann-Reichard, Fred Wißmüller, Stefan Müller, Kirschkönigin Christina Barthel, Hans Späth, Manuela Herzog, Thomas Müller (Foto: Michael Jäger)

Im nachfolgenden Bericht unterrichtete der Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger die Mitglieder über die Umbaumaßnahmen am Mostereigebäude (alte Brennerei): So wurden 2013 größere Vorhaben wie ein ebenerdiger Zugang und der Einbau neuer Fenster und Tore realisiert. Der Innenraum wurde komplett saniert und neben der Mosterei auch eine Probierstube eingerichtet. Dabei betonte er die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder, die durch mehrere hundert Helferstunden die Kosten für den Verein gering hielten. Mit der Gestaltung der Außenanlagen soll die Sanierung in diesem Jahr abgeschlossen werden. Jürgen Wiesinger informierte die Mitglieder auch über neue Produkte wie den Kirsch-Sherry, der in Zusammenarbeit mit Dieter Popp und “Brombachseer” entwickelt wurde und in diesem Jahr bereits in die dritte Auflage geht. Im vergangenen Herbst wurde auch erstmals ein Apfel-Sherry angesetzt, für das nächste Jahr ist ein Probelauf mit Zwetschgen geplant.

Im Anschluß an den Vortrag fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt. Der Erste Vorsitzende Fred Wißmüller legte nach 20 Jahren sein Amt nieder und blickte auf seine Amtszeit zurück, die von Ereignissen wie der 800-Jahr-Feier des Ortes 1994 oder dem Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” 1994/95 geprägt war, an deren Gelingen der Obst- und Gartenbauverein als eine der zentralen Institutionen im Ort einen wesentlichen Anteil hatte. Ein weiterer Höhepunkt war das 100jährige Jubiläum des Vereins im Jahr 2004. Abschließend gab Fred Wißmüller einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Obstverwertung durch die Brennerei und bedankte sich für die kollegiale Zusammenarbeit bei Vorstandschaft und Mitgliedern. Dem scheidenden Vorsitzenden, der auch sein Amt als Beisitzer zur Verfügung stellte, wurde mit einem Geschenk für seine langjährige Arbeit gedankt.

Auch Christa Pfahler übergab die Kinder- und Jugendarbeit – ebenfalls nach langjähriger Tätigkeit – in jüngere Hände: Die Arbeit mit den “Kalber Früchtchen” übernehmen in Zukunft Heike und Manuela Herzog. Mit großer Zustimmung wurde schließlich die Ortsbäuerin Evi Zottmann-Reichard in das Amt als Erste Vorsitzende gewählt. Der Zweite Vorstand Stefan Müller sowie Kassier Roland Jäger wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzern wurden neu hinzu gewählt: Karl Traub (Seitersdorf) und Thomas Müller.

Im zweiten Teil der Versammlung referierten die Heimatgeschichtler Dr. Daniel Schönwald und Thomas Müller über Herkunft und Entwicklung der Kalbensteinberger Flurnamen, von denen sich einige bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Der eineinhalbstündige Vortrag wurde von den Zuhörern interessiert verfolgt und mitdiskutiert. Die Forscher hoffen, einen Beitrag dazu geleistet zu haben, dieses Stück Heimatkultur zu bewahren.


Freitag, 03.05.2013

Christina Barthel ist die neue Kalbensteinberger Kirschkönigin, deren Krönung im Rahmen des diesjährigen Maifestes stattfand. Neben diesem Festakt lockten nicht nur die Darbietungen von Männergesangverein und Posaunenchor, sondern auch das herrliche Wetter zahlreiche Besucher in den von Kirschblüten umsäumten Ort.

Die amtierende sowie die neue Kirschkönigin wurde mit feierlichem Marsch des Posaunenchors zum Festplatz geleitet, vier Blumenmädchen trugen Zepter, Krone und Schärpe, die Insignien der zukünftigen Amtsträgerin.




Der Vorsitzende des hiesigen Obst- und Gartenbauvereins Fred Wißmüller begrüßte die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Fritz Walter, Gerhard Durst, Bezirksvorsitzender des Verbands für Gartenbau und Landespflege sowie Dieter Popp, bis 2012 Regionalmanager der Zukunftsinitiative Altmühlfranken und nun Leiter Kirscheninitiative "Brombachseer", und bedankte sich bei der bisherigen Amtsinhaberin Nadja Barthel für ihre langjährige Tätigkeit.




Anschließend wurde Christina Barthel, Nichte der Vorgängerin, vom Vorsitzenden Fred Wißmüller zur "Kalbensteinberger Kirschkönigin Christina" gekrönt. Bürgermeister Fritz Walter überreichte ihr die Ernennungsurkunde, wobei er hinsichtlich der am Tag zuvor stattfindenden niederländischen Krönung augenzwinkernd anmerkte, dass ihnen die Kalbensteinberger da etwas voraus hätten, denn deren Oberhaupt hätte wenigstens eine Krone. Der Posaunenchor erfüllte der neuen Amtsinhaberin zum Abschluß mit dem "Prince of Denmark's March" noch einen royalen Musikwunsch



Fotos: D. Müller



Sonntag, 07.10.2013

Am 7. Oktober 2012 feierte der Obst- und Gartenbauverein Kalbensteinberg das 100-jährige Bestehen seiner Brennerei - ortsüblich auch "Das Schnapshaus" genannt.

Anlässlich des Jubiläums fand von 13.30 bis 18.00 Uhr ein Schaubrennen und Schaumosten mit Verkostung statt. Kaffee und Kuchen wurden im Zelt gereicht. Unter Teilnahme des Landrats sowie des Bürgermeisters der Gemeinde Absberg wurden das neue "Kalber"-Logo sowie die neuen Etiketten präsentiert.

Der Vorsitzende Fred Wißmüller warf nach der Begrüßung der Ehrengäste einen Blick zurück in das Jahr 1911, als der damalige Vorstand den Beschluß zum Bau einer Brennerei fasste. Seither ist vieles geschehen. 1974 erfolgte dann die Brennereierweiterung mit einem großen Anbau. Das alte Brennereigebäude wird heute als Mosthaus genutzt.
Ausführlicher Artikel über das Brennerei-Jubiläum unter nordbayern.de

Abb: Fred Wißmüller, Erster Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg u. Umgebung e.V. (Foto: Fritz Wißmüller)

Abb: Ehrengäste Landrat Gerhard Wägemann, Bürgermeister Fritz Walter, Norbert Metz von 'Hesselberger' und Gerhard Durst vom Bezirksverband der Obst- und Gartenbauvereine (Foto: Fritz Wißmüller)


Die Marke "Kalber" - das neue Logo

Seit nunmehr hundert Jahren sind die Schnäpse aus der Kalbensteinberger Brennerei allgemein als "Kalber" bekannt und somit schon lange zu einer Marke geworden. Was lag nun näher, als dieser Marke ein Gesicht zu geben und sie bei ihrem Namen zu nennen, sprich ein Zeichen mit Wiedererkennungswert zu schaffen.


Abb: Der Grafikdesigner Thomas Müller stellt die Gestaltungsmerkmale der neuen "Kalber"-Etiketten vor (Foto: Fritz Wißmüller)

Der Kalbskopf: Bildmarke mit Tradition

Als neues Bildzeichen begleitet den "Kalber" fortan das Kalbskopfwappen. Damit ist der Name sozusagen lautmalerisch in Bildsprache umgesetzt. Das Symbol des Kalbskopfs kommt nicht von ungefähr, sondern hat in Kalbensteinberg eine historische Tradition, die bis ins späte Mittelalter zurückreicht. In der Wappenkunde werden solche lautmalerischen Motive übrigens als "redende Figur" bezeichnet.

Für Kalbensteinberg sind aus dem Mittelalter zwei Ortswappen überliefert: Ein Wappen des Ortsadels der 'Kalwenberger' (links Rauten blau-weiß, rechts rote Fläche) sowie das Kalbskopfwappen (blauer Kalbskopf auf silber).

Abb: Rieterische Ahnentafel aus dem 17. Jahrhundert (Pfarrarchiv Kalbensteinberg; Foto: Thomas Müller)

Die Nürnberger Patrizierfamilie Rieter, ab dem 15. Jh. die Besitzer von Kalbensteinberg, nahm beide Wappen in ihre eigene Ahnentafel auf. Das Herzschild in der Mitte zeigt den Kalbskopf, im Feld links unten das geteilte Rautenwappen der 'Kalwenberger'.
Frühestes Zeugnis für das Kalbensteinberger Kalbskopf-Wappen ist ein Grabstein aus dem 14. Jahrhundert in der Ritterkapelle des Heilsbronner Münsters.


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